Regenschirme für die Kunstgrenze

SimonDittrich
Danke Simon Dittrich - für das Bild mit dem Glücksrad und den Regenschirmen.


Das Wetter soll ja bereits ab morgen wieder schön werden!

Schade, dass es noch immer regnet und heute die  grenzüberschreitende Kunstgrenze-Tafel entlang der Skulpturen im Freien nicht stattfinden kann.


Aufgrund der anhaltend schlechten Wetterbedingungen hat die Bodensee-Arena kurzfristig Regenschutz geboten! Herzlichen Dank. 

Auch die Tische für die Kunstgrenze-Tafel werden im geschützten Bereich aufgebaut, so dass die Besucherinnen und Besucher im Trockenen sitzen können. Das Programm bleibt unverändert. 

Programm:
Freitag, 28. April 2017,
Bodensee-Arena Aussenfeld / bei der Kunstgrenze, Klein-Venedig

  • 17.00 Uhr Eröffnung Kunstgrenze-Tafel im Aussenfeld der Bodensee-Arena
  • 17.45 Uhr "Kein Zaun im Kopf"
    Gespräch zwischen dem ehemaligen Stadtammann
    Josef Bieri und Ex-Oberbürgermeister Horst Frank
  • 18.15 Uhr "Grenzkultur heute"
    Ansprache von Oberbürgermeister Uli Burchardt und Stadtpräsident Andreas Netzle

Patrick Manzecchi, Bernd Konrad, Daniel Sernatinger und weitere Jazzer spielen mal solo, mal spontan & improvisiert.

 

Kunstgrenze. Ein Symbol für ein friedliches Europa?

Die Kunstgrenze Konstanz/Kreuzlingen feiert am Freitag, 28. April 2017 ihren zehnten Geburtstag.
IMG 1863
Statt eines trennenden Grenzzauns markieren seit 2007 22 Skulpturen des Künstlers Johannes Dörflinger den Verlauf der Landesgrenze zwischen Deutschland und der Schweiz. Sie stehen für eine neue Grenzkultur, die als Vorbild für viele andere Grenzregionen dienen kann.

Der Konstanzer Oberbürgermeister Uli Burchardt würdigt die Aktualität der Kunstgrenze: „Vor zehn Jahren haben Konstanz und Kreuzlingen gemeinsam die erste Kunstgrenze der Welt eröffnet. In einer Zeit, in der auf der ganzen Welt wieder über die Schliessung von Grenzen und neue Mauern gesprochen wird, ist das gemeinsame, grenzüberschreitende Kunstwerk aktueller denn je. Die Kunst kann Grenzen öffnen und neue Räume der Begegnung schaffen. So ist unsere Kunstgrenze zu einem wichtigen Symbol für ein Europa der offenen Grenzen geworden, das an seine friedensstiftenden Werte als gemeinsame Grundlage für die Zukunft glaubt und sich dafür engagiert."

Zwei Städte sind durch Kunst verbunden

Im Hinblick auf das bevorstehende „Geburtstagsfest" auf Klein Venedig unterstreicht der Kreuzlinger Stadtpräsident Andreas Netzle den symbolischen Gehalt der Kunstgrenze: „Der Grenzzaun wurde nicht einfach nur entfernt, um den Anschein von Grenzenlosigkeit zu erwecken. Vielmehr wurde die undurchdringliche Barriere durch eine begeh- und erlebbare Form ersetzt, die mit künstlerischen Mitteln auf diesen besonderen Raum verweist und das Vorhandensein der Grenze bewusst macht."

Quelle: Medienmitteilung Stadt Konstanz

Konstanzer Künstler im Kunstmuseum Singen

UnbenanntDas Potential und die Zukunft eines Musem liegen im Depot.

Zahlreiche Bürger, Künstler, Sammler und Nachlassverwalter haben dem Kunstmuseum Singen Dauerleihgaben und Leihgaben auf Zeit zukommen lassen.

Auf Immer. Auf Dauer. Auf Zeit.

Zum Dank werden die Werke - auch vieler Konstanzer Künstler - der interessierten Oeffentlichkeit gezeigt.

Vernissage: Freitag, 17. März, 19.30 Uhr

Begrüssung. Bernd Häusler, Oberbürgermeister Stadt Singen
Einführung: Christoph Bauer

 

 

Kunstgrenze Jubiläum am 28. April 2017

Grenzüberschreitendes Fest zwischen Deutschland und der Schweiz.

Bild KGJWeltweit werden Mauern errichtet und Grenzen geschlossen. Die Kunstgrenze ist offen und feiert am 28. April 2017 das 10-jährige Jubiläum. Mit einer grenzüberschreitenden Tafel verwandelt sich die Kunstgrenze in einen Ort der Begegnung: Mit offenen Menschen, hochkarätigem Jazz und Ansprachen von Stadtpräsident Andreas Netzle und Oberbürgermeister Uli Burchardt.

Grenzen und der gute Umgang mit ihnen sind nichts Einengendes, sondern etwas höchst Vitales. Die Kunstgrenze hat aus einer trennenden Grenze eine verbindende gemacht.

Zum 10-jährigen Jubiläum am 28. April 2017 steht entlang den Tarot Skulpturen eine lange, grenzüberschreitende Tafel. Die Picknicks sind beliebt, die Plätze meist schnell ausgebucht. Die Teilnehmer bewirten sich gegenseitig mit mitgebrachtem Speisen und Getränken und erlauben einen Blick über den Tellerrand. Die damals Verantwortlichen für die Kunstgrenze, Josef Bieri und Horst Frank, werden ebenfalls anwesend sein. Sie wollen noch immer „keinen Zaun im Kopf".

Dass auch Oberbürgermeister Uli Burchardt und Stadtpräsident Andreas Netzle beim Kunstgrenze-Jubiläum dabei sein werden, freut den Künstler, Johannes Dörflinger. Für ihn ist die Kunstgrenze ein Symbol der Hoffnung. „Eine Hoffnung auf Leben ohne Zaun. Eine Hoffnung auf den Dialog mit den Skulpturen. Eine Hoffnung auf eine stille, Kunst mit dem See".

Das Kunstgrenze Jubiläum wird von der Dörflinger Stiftung und dem Internationalen Bodensee Club organisiert. Bis alle Bewilligungen von Kreuzlingen, Konstanz, dem deutschen und Schweizer Zoll vorliegen, braucht es etwas Geduld, meint Claudia Hofmann von der Dörflinger Stiftung. Doch sie freut sich umso mehr über das kulturelle Engagement von Patrick Manzecchi, Bernd Konrad und Daniel Sernatinger. Sie alle haben spontan zugesagt und werden am 28. April an der Kunstgrenze spielen.

Die Kunstgrenze symbolisiert neben Offenheit und der guten Nachbarstadt zwischen Kreuzlingen und Konstanz auch eine Menge Kreativität. Deshalb wird ein Wettbewerb zum Kunstgrenze-Jubiläum lanciert. Alle dürfen mitmachen, niemand soll ausgeschlossen werden. Die Wettbewerbsausschreibung ist auf www.kunstgrenze.org zu finden.


Kunstgrenze-Tafel am 28. April 2017
Eine spannende, offene Begegnung. Entlang der Skulpturen steht eine lange, grenzüberschreitende Tafel. Ein Symbol der guten Nachbarschaft.
Alle Teilnehmer bewirten sich gegenseitig mit mitgebrachtem Speisen und Getränken. Die Plätze sind erfahrungsgemäss schnell ausgebucht und können ab sofort online reserviert werden auf www.kunstgrenze.org/jubilaeum.


Programm Kunstgrenze Jubiläum
am 28. April 2017, Kreuzlingen-Konstanz, Klein-Vendig

17.00 Uhr Eröffnung der Kunstgrenze Tafel
17.45 Uhr "Kein Zaun im Kopf" Gespräch zwischen dem ehemaligen Stadtammann Josef Bieri und Ex-Oberbürgermeister Horst Frank
18.15 Uhr "Grenzkultur heute" Ansprache von Oberbürgermeister Uli Burchardt und Stadtpräsident Andreas Netzle
21.30 Uhr dunkel & kühl, Zeit zum Aufräumen

Philippe Mahler an der Kunstnacht

Es liegt nahe, dass Philippe Mahler sich gerne auf die Ausstellung „Hommage an Morandi" eingelassen hat. Er hat dafür Variationen von Schalen gemalt. Oft sind zwei Schalen ineinander oder hintereinander als Variablen dargestellt, zu verstehen als Hommage an jenen Künstler, der mit absoluter Konsequenz die immer selben Motive in stets neuen Varianten umkreiste.

Einfachheit zeigt sich in der Wahl der Sujets und in der Farbgebung. Die Bilder konzentrieren sich auf eine Aussage, auf ein Motiv. Meist handelt es sich um ein Gefäss, dessen Bestimmung es ist, etwas zu fassen, zu bewahren.

Mit Morandi verknüpfen Mahlers Stillleben zahlreiche Parallelen:  Einfachheit, Konzentration und Dinglichkeit in sich wandelnden Variationen.

Ab 8. April 2017 in der Galerie Kunstgrenze, Kreuzlinger Strasse 56, Konstanz

DSC 0859DSC 0855DSC 0816

Vorbild Giorgio Morandi

"Schon bevor ich zu malen anfing, verehrte ich Giorgio Morandi: Natürlich vor allem seine in erdigen Tönen gemalten Stilleben, für die er wenige Gefässe immer wieder neu kombinierte. Sie spiegeln sein in Stille und absoluter Konzentration verbrachtes Leben wieder. Sie sind auch eine Mahnung an die Betrachter, wesentlich zu werden. Meine Radierungen mit Stilleben-Motiven verdanken diesem grossen Vorbild viel."

Jan Peter Thorbecke


zur Ausstellung "Hommage an Girogio Morandi"
ab 8. April in der Kunstgrenze Galerie, Konstanz

14

12

Hommage an Giorgio Morandi

 

Ein Maler, der ein Leben lang das immer Gleiche und vermeintlich Unbedeutende malte.
Ein Maler, der auf optische und inhaltliche Sensationen verzichtete.
Ein Maler der Stille; fern von jeglichem Kunstgerede.

morandi

Giorgio Morandi hat bis heute viele Künstler inspiriert. Die in der Ausstellung gezeigten Werke von Christian Chaize, Johannes Dörflinger, Elsbeth Juda, Phillipe Mahler, Florian Schwarz und Jan Peter Thorbecke sind alle Giorgio Morandi gewidmet. Der Künstler zeigt alles so, dass selbst im Vertrauten ein Unbekanntes aufscheint.

Eröffnung der Ausstellung

Samstag, 8. April 2017
18.30 Uhr Einführung Christoph Bauer, Leiter Kunstmuseum Singen

Galerie Kunstgrenze, Kreuzlinger Strasse 56, Konstanz