Kunstgrenze

BildKunstgrenzeDie Kunstgrenze ist eine Schenkung der Johannes Dörflinger Stiftung an die Städte Konstanz und Kreuzlingen im Jahre 2007.

Wo bisher ein Maschendrahtzaun die beiden Städte trennte und die Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz markierte, ist die erste Kunstgrenze der Welt entstanden. Erstmals wurde ein Grenzverlauf zwischen zwei Ländern durch Kunstwerke sichtbar gemacht.

Die Kunstgrenze hat aus einer trennenden Grenze eine verbindende Grenze gemacht. Sie ist ein Symbol der guten Nachbarschaft zwischen zwei Städten und Ländern.

16 der insgesamt 22 Skulpturen stehen exakt auf der Grenzlinie, je drei Skulpturen auf deutschem und Schweizer Boden. Der „Magier" der sich aus dem Wasser erhebt, macht den Grenzverlauf bis in den Bodensee hinein sichtbar. Die Skulpturen tragen die Namen der „Grossen Arkana", der Trümpfe des Tarots. Die Ursprünge des Tarots liegen in Norditalien des 15. Jahrhunderts.

Tarotfiguren wurden in festlichen Umzügen gezeigt, die eine Mischung aus kirchlicher Prozession, Theater und Karneval waren. Sie symbolisieren die Bedingungen der menschlichen Existenz.

Die Tarotfiguren im Einzelnen.